Aus Zensursula wird Censilia
Nachdem inzwischen sogar einige deutsche Politiker, darunter Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, sich für "Löschen statt Sperren" einsetzen kommt inzwischen neues Unheil von der EU-Innenkommisarin Cecilia "Censilia" Malmström.
Laut Mahlmström schlägt die EU-Kommission vor, "dem Beispiel einiger Mitgliedstaaten zu folgen", und den Zugriff auf Seiten mit Kinderpornographie zu sperren. (heise)
Schnell wurde aus Cecilia "Censilia" und so flattert die Zensursula-Nachfolgerin mit ähnlich reißerischen Argumenten durch sämtliche Social-Networks. Aber dass solche Leute meiner Ansicht das "Internet" nicht verstehen, zeigen sie bereits durch ihre Vorstellungen zur Bekämpfung von Kinderpornografie. Fangen wir also nochmal bei Adam und Eva an, und zeigen auch Frau Malmström, dass wir weder Internet-Sperren zur Bekämpfung von Kinderpornografie brauchen, noch für irgendetwas anderes. Und dass bisherige Gesetze ausreichend sind, Kinderpornografie zu bekämpfen.
Einen positiven Punkt gibt es aber bei solch sinnlosen und reißerischen Debatten: Sie verhelfen Parteien wie der Piratenpartei, die an solche Themen mit genügend Fachkompetenz herangehen, zu mehr Aufschwung.

